Worauf wir uns stützen
EmotionsDev ist Aufklärung, kein akademisches Paper — aber alles, was wir über Gefühle behaupten, versucht sich auf seriöse Forschung zu stützen. Hier sind die Menschen und Werke hinter dem Inhalt, falls du den Faden weiterverfolgen willst.
⚖️ Wichtig: Aufklärung bedeutet Vereinfachung. Diese Modelle sind nützliche Karten, keine abgeschlossenen Wahrheiten, und die Wissenschaft debattiert weiter. Nichts davon ersetzt eine Fachperson für psychische Gesundheit.
Theorie der Gefühle
Robert Plutchik
Das Rad der Gefühle: 8 Grundemotionen und ihre Mischungen.
Quelle ansehen →Paul Ekman
Gesichtsausdrücke, die über Kulturen hinweg erkennbar sind.
Quelle ansehen →Lisa Feldman Barrett
Theorie der konstruierten Emotion: Gefühle haben keinen festen Hirn-Fingerabdruck. «How Emotions Are Made».
Quelle ansehen →Affektive Neurowissenschaft
António Damasio
Somatische Marker: der Körper ist an jeder Entscheidung beteiligt.
Quelle ansehen →Joseph LeDoux
Die zwei Wege der Angst und die Rolle der Amygdala.
Quelle ansehen →Jaak Panksepp
Das SEEKING-System: der Motor der Vorfreude.
Quelle ansehen →Wolfram Schultz
Dopamin signalisiert die Belohnungsvorhersage, nicht nur das Vergnügen.
Quelle ansehen →Nummenmaa et al. (2014)
«Bodily maps of emotions» (PNAS): über Kulturen hinweg konsistente Körperkarten.
Quelle ansehen →Konkrete Gefühle
Dacher Keltner
Die Wissenschaft der Ehrfurcht: Weite, «kleines Selbst» und der Vagusnerv.
Quelle ansehen →Sedikides & Wildschut
Nostalgie: ein bittersüßes Gefühl, das Einsamkeit bekämpft und Sinn gibt (U. Southampton).
Quelle ansehen →George Loewenstein (1994)
Die «Informationslücken»-Theorie: warum Neugier fesselt.
Quelle ansehen →Kosfeld & Fehr (2005)
Oxytocin erhöht das Vertrauen und senkt die Angst vor Verrat.
Quelle ansehen →John Gottman
Verachtung als stärkster Vorhersager einer Trennung («die vier Reiter»).
Quelle ansehen →Jessica Tracy
Authentischer Stolz (motiviert) versus hybristischer Stolz (isoliert).
Quelle ansehen →Regulation und Wohlbefinden
Matthew Lieberman (2007)
«Putting feelings into words»: ein Gefühl zu benennen beruhigt die Amygdala.
Quelle ansehen →James Gross
Emotionale Regulation und kognitive Neubewertung (reappraisal).
Quelle ansehen →James Pennebaker
Expressives Schreiben: zu schreiben, was wehtut, verbessert das Wohlbefinden.
Quelle ansehen →Kristin Neff
Selbstmitgefühl: dich behandeln, wie du jemanden behandeln würdest, den du liebst.
Quelle ansehen →Richard Davidson
Neurowissenschaft des Wohlbefindens und des Mitgefühls.
Quelle ansehen →Matthew Walker
Schlecht zu schlafen verstärkt die emotionale Reaktivität. «Why We Sleep».
Quelle ansehen →Marsha Linehan
Ebenen der emotionalen Validierung (dialektisch-behaviorale Therapie, DBT).
Quelle ansehen →Marshall Rosenberg
Gewaltfreie Kommunikation (GFK).
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